von Brü

CDU will kämpfen

Kreis Soest – Der Bundestagsabgeordnete und neue Kreisvorsitzende Oliver Pöpsel sieht die CDU bestens aufgestellt, mit aktuell 3275 Mitgliedern auf Kreisebene und Zuwachs von 130 Mitgliedern im Fahrwasser der Kommunalwahlen. Er wolle gerne Verantwortung übernehmen „hier, wo Politik nicht aus Talkshows besteht, sondern aus Straßen, Betrieben, Schulen und Vereinen“. Er kenne aus 20 Jahren in der Kommunalpolitik die Menschen, die Themen, die Sorgen.

Als Bundestagsabgeordneter habe er „den direkten Draht nach Berlin“. Sein Ziel als Kreisvorsitzender: Die Stammwähler als feste Säule halten – sie verdienten Verlässlichkeit, klare Werte und den direkten Draht. Pöpsel: „Aber wir müssen die breite Mitte wieder stärker an uns binden durch Themen, die sie betreffen.“

Dafür kämpfen“, dass der Kreis Soest schwarz bleibt“

Die Menschen wollten keine großen Reden, sie wollten, dass jemand ihre Lebenswirklichkeit verstehe. Ansprechen müsse man sie über täglich genutzte Wege: E-Mail, WhatsApp oder digitale Medien. Pöpsel: „Aber nicht mit Tanzvideos oder Polemik, sondern mit echten regionalen Themen: Handwerk, Familie und Ehrenamt.“ Und es gehe darum, noch mehr Frauen für die gestaltende Politik zu gewinnen.

„Ich will, dass wir weiter vorne mitgestalten, mutig und modern“, gab Oliver Pöpsel als Arbeitsauftrag aus. Man solle dafür kämpfen, „dass der Kreis Soest schwarz bleibt“. Dass bei den Kommunalwahlen in Soest und Lippstadt die Rathäuser für die CDU verloren gegangen seien, das schmerze. Dafür aber sei der Wahlkampf in Möhnesee sehr zu loben, wo sich die CDU erstmals durchsetzte und Wolf Blesken auf den Chefsessel brachte.

Langer Applaus als Dank

Die Delegierten im Saal bedankten sich mit langem Applaus im Stehen bei Heinrich Frieling und Eva Irrgang, nachdem beide auf ihre Amtszeiten zurückgeblickt hatten. Als Wirtschaftsstandort, als Ziel für Touristen, als gute Region zum Leben müsse sich der Kreis nicht verstecken, sagte Irrgang mit Blick auf ihre 20 Jahre im Kreishaus: „Wir sind wer.“ Heiner Frieling über seine Zeit als Kreisvorsitzender: „In den acht Jahren gab es in unserer Partei keinen Streit. Das ist nicht selbstverständlich.“

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